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Rezepte -

Herbstzeit ist Kürbissuppenzeit

Wenn die Blätter im Spätsommer ihre Farben ändern und wenn die Bäume ihre Kleider Rot, Orange, Gelb und Braun färben, dann ist es definitiv Zeit für Kürbisse. Ob mit frischem Rosmarin in Öl gebraten, pikant mit Chilischoten garniert, roh zwischen grünem Salat, im Auflauf mit Käse überbacken oder als Suppe: der Kürbis ist vielseitig, gesund und lecker und daher ein beliebter Begleiter in der herbstlichen Küche.

Am Wochenende bekamen wir Besuch von der Familie, also musste schnell eine Idee für ein ordentliches Sonntagsessen her. Es dauerte nicht lange und wir waren uns einig - Kürbiscremesuppe mit Kokosmilch. Da ich Suppe sowieso viel zu selten esse, freue ich mich im Herbst, wenn es kälter, nass und stürmisch wird, immer umso mehr auf warme Suppen aller Art - vor allem auf diese!

Mein Favorit unter den Speisekürbissen ist der Hokkaido. Seine orangerunde Schale ist so dünn, dass man sie einfach mit verarbeiten kann. Der Kürbis muss vorher also nicht erst geschält werden. Praktisch, gesund und lecker zugleich - genau mein Ding! Sein nussiges Aroma und sein faserarmes Fruchtfleisch sind optimal für cremige Suppen.

Die Zubereitung ist ziemlich einfach und da es Hokkaidos in allen Größen gibt, kann man die Menge auch immer perfekt anpassen. Für 6 Personen haben wir einen knapp 2 kg schweren Bio-Kürbis für etwa 6€ genommen. Das ergab einen ordentlichen großen Topf voll, von dem wir zu zweit am nächsten Tag noch zwei Schüsselchen essen konnten.

Ich variiere immer etwas mit den Gewürzen und den Beilagen. So gelingt einem jedes Mal eine neue Geschmacksrichtung und die Suppe kann nie langweilig werden. Dieses Mal habe ich meine restlichen Möhren verbraucht, sowie Zwiebeln, Ingwer, Zitronensaft, Sojasauce und Kokosmilch hinzugefügt. Zur Übersicht eine Liste meiner Zutaten:

Zubereitung:

Zwiebeln und Ingwer schneiden und in Kokosfett andünsten. Möhren schneiden, Hokkaido waschen, halbieren, die Kerne mit einem Löffel herausnehmen und würfeln (Die Kerne können bei Bedarf später getrocknet und angebraten werden). Da später alles püriert wird, muss das Gemüse nicht zu klein geschnitten werden. Zusammen in den Kochtopf geben und ebenfalls kurz andünsten lassen. Mit der Brühe wird das Gemüse abgelöscht und weich gekocht. Nach ca. 30 Minuten ist es Zeit für den Pürierer! Alles schön cremig pürieren. Kokosmilch und Gewürze unterrühren, mit Zitronensaft und Sojasauce abschmecken. Alles etwa 10 Minuten köcheln und durchziehen lassen.

Mit dem Joghurt, dem Zitronenpfeffer und etwas Grün dekorieren und tadaa fertig ist die Suppe! Ich serviere immer etwas Baguette oder aufgebackenes Brot dazu, wenn ich keine (Süß-)Kartoffeln verkoche und püriere. Wahlweise können auch Garnelen oder Speckwürfel zur Suppe gereicht werden. Ich entschied mich dieses Mal für die vegetarische Variante. Noch ein kleiner Tipp: Einige der Zutaten wie Bio Kokosmilch/-fett und Bio-Gewürze können zu guten Preisen bei DM oder Rossmann gekauft werden. 

Bei Fragen oder Unklarheiten könnt ihr mich wie immer gerne anschreiben. Ich wünsche euch frohes Gelingen und bin gespannt darauf, wie euch die Suppe schmeckt. Habt eine wundervolle Woche und genießt die spätsommerlichen Sonnenstrahlen! Bis bald, eure Laura!

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